Article of Dahn, Walter
Walter Dahn wird 1954 in St. Tönis bei Krefeld geboren.
Von 1971 bis 1979 studiert Dahn an der Kunstakademie Düsseldorf wo er Meisterschüler von Joseph Beuys ist. Seine ersten Arbeiten sind Zeichnungen und Installationen. Bei seinen Werken liegt der Fokus besonders auf dem Zeichnen, der Fotografie und der Erstellung von Videos und Super 8 Filmen. Von 1979 bis 1982 ist er Mitglied der Künstlergemeinschaft Mülheimer Freiheit, der auch Hans Peter Adamski, Peter Bömmels, Jiří Georg Dokoupil, Gerard Kever und Gerhard Naschberger angehören.
Der Durchbruch gelingt ihm mit einer Ausstellung in der Torhausgalerie 'Wenn das Perlhuhn leise weint“. 1982 stellt Dahn einige seiner Werke bei der documenta 7 in Kassel aus. 1983 und 1984 erhält er, zusammen mit Dokoupil, einen Lehrauftrag an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1996 hat er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig in Braunschweig inne.
Dahns Bildmotive bestehen zunächst aus figürlichen Darstellungen oder Metamorphosen. So entstehen in der Weiterentwicklung oftmals deformierte menschliche Figuren. Des Weiteren ist seine Malerei durch Spontanität und eine Reduzierung auf das Wesentliche geprägt und weist dadurch Ähnlichkeiten zu den Werken von Beuys auf. Wiederkehrende Themen in seinen Werken sind hilflose, nackte Mensch oder Traum- und Wunschvorstellungen, beispielsweise die Rückbesinnung auf oder in die Natur sowie Sehnsüchte und Ängste des Menschen.
Walter Dahn lebt und arbeitet in Köln.
Quellenangabe: Dieser Text basiert auf dem Artikel Walter Dahn aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Unique piece - Important series of works from the 1980sHealing and miracles - painterly banishment of an exotic votive figureOne of the most important representatives of the Junge Wilde of the 1980s